Wirtschaft : EM.TV: Der Herr im Ring: Bernie Ecclestone

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"Ich habe die Kontrolle und sonst niemand." Diese Warnung gab Bernie Ecclestone Thomas Haffa mit auf den Weg, nachdem er ihm im vergangenen Jahr 50 Prozent seiner Formel-Eins-Holding SLEC für 1,7 Milliarden Dollar verkauft hatte. Ohne Ecclestone geht in der Formel-Eins nichts. Kern seines Imperiums mit einem geschätzten Gewinn von 200 Millionen Dollar und 400 Millionen Dollar Umsatz, ist die FOA (Formula One Administration), an die sich gut 15 Firmen angliedern. Einnahmen erzielt Ecclestone vor allem mit TV-Rechten: RTL zahlt pro Rennsaison gut 30 Millionen, die britische ITV 40 Millionen Mark. An dieses Geld will Kirch heran, wenn er um einen EM.TV-Einstieg pokert. Doch Ecclestone fürchtet, dass Kirch die Formel-Eins in sein kriselndes Pay-TV verlagert und die SLEC mitdirigiert. Für den 70-jährigen Ecclestone drängt zudem die Zeit: Die EU-Wettbewerbshüter wollen sich das FAO-Monopol genauer anschauen, bevor Eccleston mit seinem Lebenswerk Kasse macht.

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