Förderung für Elektromobilität : Bund streicht ostdeutsche "Schaufensterregion"

Die Bundesregierung hat bei den "Schaufensterregionen" zur Förderung der Elektromobilität Thüringen und Sachsen-Anhalt leer ausgehen lassen, obwohl eine vorgeschaltete Wissenschaftlerjury die beiden ostdeutschen Länder nominiert hatte.

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Die Zukunft des Automobils ist elektrisch. Darüber waren sich alle Experten bis vor kurzem einig. Nach Jahren des Zögerns und Zauderns hat sich selbst die eher konservative deutsche Autoindustrie auf das Thema eingelassen und teils aufregende Studien auf die Räder gestellt. Wie etwa dieser Audi e-tron auf Basis eines R8. Das Konzeptfahrzeug hat sogar schon in Le Mans seine Runden gedreht.Weitere Bilder anzeigen
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30.03.2012 12:41Die Zukunft des Automobils ist elektrisch. Darüber waren sich alle Experten bis vor kurzem einig. Nach Jahren des Zögerns und...

Von den 23 Bewerbungen seien drei klare Favoriten gewesen, nämlich Berlin/Brandenburg, Baden-Württemberg und die „Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg“, erfuhr der Tagesspiegel aus der 13-köpfigen Jury. Da bis zu fünf Regionen benannt werden sollten, habe man ferner Bayern/Sachsen und Thüringen/Sachsen-Anhalt vorgeschlagen, hieß es weiter.

Die Bundesregierung habe dann aber Thüringen/Sachsen-Anhalt gestrichen. Die Gründe dafür blieben unbekannt. Die gekürten vier Schaufensterregionen erhalten Fördermittel von bis zu 180 Millionen Euro. Pikantes Detail: Die Standorte von VW, Daimler und BMW kommen zum Zuge, die Opel-Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen gehen allesamt leer aus.

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