Wirtschaft : Ende des "Irrwegs Transrapid" gefordert

BONN (ADN). Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat ein Ende des "Irrwegs Transrapid" gefordert. Mit seinen Äußerungen zu einer möglichen höheren Bundesförderung der Magnetschnellbahn betätige sich Bundesverkehrsminister Franz Müntefering (SPD) als "Koalitionsbrecher", erklärte der fachpolitische Sprecher des BUND, Peter Westenberger, am Montag. In einem Schreiben habe der Verband deshalb die Mitglieder des Koalitionsausschusses von SPD und Grünen aufgefordert, zum Koalitionsvertrag zurückzukehren. Durch sein Eintreten für den Transrapid werde Müntefering "zum Totengräber" der Bahn, kritisierte Westenberger. Längst lägen Alternativen wie der Ausbau der Bahnstrecken zwischen Hamburg und Berlin mit einer Fahrtzeit von eineinhalb Stunden und einem Zehntel der Kosten vor.

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