Wirtschaft : EU will mehr Wettbewerb im Handel

Die Pläne der Europäischen Kommission sehen vor, dass die enge Bindung zwischen Vertragshändlern und Herstellern gelockert wird. Die Hersteller können den Autohändlern künftig nicht mehr vorschreiben, in welchem Gebiet sie Neuwagen verkaufen dürfen. So kann ein spanischer VW-Händler zum Beispiel eine Filiale in Großbritannien eröffnen. Zudem ist ein Händler nicht mehr an die Palette nur eines Herstellers gebunden, sondern ein VW-Händler kann künftig auch Neuwagen von Opel oder Ford verkaufen. Entscheidet sich ein Autobauer für einen Eklusivvertrieb, kann er dem Händler jedoch nicht verbieten, die Neuwagen auch im Supermarkt anzubieten. Außerdem soll die Benachteiligung von freien Werkstätten gegenüber den Vertragswerkwerkstätten abgebaut werden.

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