Wirtschaft : Euro: Fahrplan: Wann die neue Währung kommt

In rund vier Monaten wird das Euro-Bargeld eingeführt. Dazu ist der folgende Zeitplan vorgesehen:

30. August 2001: Die EZB gibt die Sicherheitsmerkmale bekannt.

3. September 2001: Kreditinstitute, Werttransportfirmen sowie der Handel und die Automatenwirtschaft erhalten Euro-Noten und -Münzen.

10. September 2001: Die "Schlafmünzen"-Kampagne wird mit dem Ziel fortgesetzt, weitere D-Mark-Bestände vor dem Jahreswechsel einzusammeln.

Zum Thema Online Spezial:
Der Euro kommt - Infos zur Währungsumstellung 17. September 2001: Die EZB startet ihre Euro-Infokampagne.

24. September 2001: Hersteller von Prüfeinrichtungen erhalten erneut die Möglichkeit zum Test von Banknoten.

1. Dezember 2001: Kreditinstitute außerhalb des Euro-Raums erhalten Euro-Bargeld.

17. Dezember 2001: Haushalte erhalten für 20 Mark das Euro-Starter-Kit. Inhalt: 20 verschiedene Euro-Münzen im Wert von 10,23 Euro. Bundesweit gibt es 53,5 Millionen Pakete.

17. Dezember 2001: Im Kreditgewerbe gelten bis 25. Januar 2002 arbeitsrechtliche Sonderregelungen: Die Arbeitszeit wird verlängert und am 30. Dezember 2001 sowie am 1., 6. und 13. Januar 2002 ist Sonn- und Feiertagsarbeit zugelassen.

bis zum 31. Dezember 2001: Sämtliche Konten werden auf Euro umgestellt.

1. Januar 2002: Der Euro löst die D-Mark als alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel ab.

28. Februar 2002: Die Übergangsphase, bei der die D-Mark neben dem Euro benutzt werden kann, endet.

31. März 2002: Der kostenfreie Umtausch von Banknoten der Euro-Länder durch die Landeszentralbanken endet.

unbefristet: Landeszentralbanken tauschen D-Mark gegen Euro.

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