Wirtschaft : Euro: Währung startet etwas fester in das neue Jahr

Der Euro hat am Dienstagnachmittag zwischen 94 und knapp 95 Cent gependelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) legte den Referenzkurs gegen 15 Uhr mit 0,9423 (Freitag: 0,9305) US-Dollar fest. Die griechische Drachme, die seit dem 1. Januar einen festen Kurs zum Euro hat, wird mit 340,75 Drachmen für einen Euro notiert.

Marktteilnehmer berichteten von einem ruhigen Geschäft mit geringen Volumina, was jedoch die entsprechende Volatilität mit sich bringe. Auch für den weiteren Verlauf der Woche rechnen Analysten nicht mit einem signifikant stärker werdenden Geschäft. Der Zentralbankrat der EZB werde die Zinsen auf seiner Sitzung am kommenden Donnerstag wohl unverändert lassen. Der gesunkene Ölpreis, der stärkere Euro und das zuletzt deutlich verlangsamte Geldmengenwachstum hätten die Inflationsgefahren verringert, hieß es in Franfurt (Main). Der Ölpreis fiel am Dienstag unter die Marke von 22 Dollar je Barrel (159 Liter). In der vergangenen Woche hatte er noch bei rund 23 Dollar gelegen.

Der deutsche Einzelhandel kündigte unterdessen an, er werde rund zwölf Milliarden Mark in die Umstellung auf Euro-Bargeld zum 1. Januar 2002 investieren. Die Bundesregierung kündigte ihrerseits an, dass sie Handel und Banken bei der Einführung des Euro-Bargeldes finanziell nicht unterstützen werde.

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