Wirtschaft : Finanzdienstleistungskonzern erzielt 1999 Rekordgewinn

Die schweizerische Zurich Financial Services Group (ZFG) hat 1999 mit Versicherungen und Finanzdiensten einen um fast 16 Prozent gesteigerten Rekordgewinn von 3,3 Milliarden Dollar (6,7 Milliarden Mark) erzielt. Konzernchef Rolf Hüppi sagte am Mittwoch in Zürich, alle Kerngeschäfte hätten zu diesem "erfreulichen Resultat" beigetragen. Für das laufende Jahr prognostizierte er eine weitere "nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes". Über die nächsten drei Jahre will die ZFG mehr als eine Milliarde Dollar in eine "Internet-Offensive" stecken und damit die Zahl von gegenwärtig 35 Millionen Kunden verdreifachen. Der Konzern wolle vor allem das besonders rentable Standbein der Vermögensverwaltung durch ein "Fonds-Banking" - außerhalb des Versicherungsgeschäftes - deutlich stärken.

Ende 1999 belief sich der Gesamtbetrag der verwalteten Vermögen auf 442 Milliarden Dollar (plus 8,3 Prozent im Vergleich zu 1998). Die daraus resultierenden Erträge stiegen um 4,7 Prozent auf 1,45 Milliarden Dollar. Das gesamte Prämienvolumen wuchs 1999 um fünf Prozent auf 48 Milliarden Dollar. Im Lebensversicherungsgeschäft erhöhte sich der Gewinn um 37 Prozent auf 988 Millionen Dollar. Bei den Sach- und Unfallversicherungen gab es es eine Gewinn-Steigerung um drei Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar. Im Bereich Rückversicherung erwirtschaftete der Finanzdienstleistungskonzern trotz der Naturkatastrophen des letzten Jahres einen Gewinn von 167 Millionen Dollar, 14 Prozent mehr als 1998.

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