Wirtschaft : Freude am Fahren

Immer mehr Deutsche mieten sich gelegentlich eine Limousine

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Es gibt Leute, die fahren gerne. Und es gibt Leute, die werden lieber gefahren.“ So wirbt der Autovermieter Sixt für seinen LimoService – den Verleih extralanger Karossen nebst Chauffeur. Letzteren preist Sixt als „mehrsprachig, vertrauenswürdig, erfahren“ an. Gefragte Qualitäten – Sixt findet trotz Käuferstreik Nachfrager. „Es wird jedes Jahr mehr“, sagt auch Florian Steidle von der Oberhachinger Limorent, einem Vermieter so genannter „Stretched Limousines“. Einen Trend werden Sixt und Steidle auch 2003 ausmachen: Im Frühjahr häufen sich die Hochzeiten und damit die Anlässe, zu denen sich Jungvermählte in die Polster der Luxusschlitten fallen lassen. Nicht nur das Saisongeschäft floriert. „Unsere Kunden finden immer einen Anlass“, sagt Steidle. Sei es eine exklusive Fahrt zum Flughafen – oder die Goldene Hochzeit. Neulich habe er zwei 95-Jährige chauffiert, erzählt Steidl. „Die haben ihr 50. Ehejahr im Fonds eines weißen Lincoln gefeiert.“ mot

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