Wirtschaft : Gewinne sollen um 26 Prozent steigen - Internet-Geschäft angelaufen

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Die Sixt AG, Deutschlands größter Autovermieter, erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine Erholung der Gewinnlage. Für 2000 werde mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von etwa 90 Millionen Mark gerechnet, sagte Sixt-Finanzvorstand Manfred Sturm dem Handelsblatt. Das würde gegenüber 1999 ein Plus von 26 Prozent bedeuten. Der Umsatz soll 2000 um 15 Prozent steigen.

Sturm erklärte dazu, zum einen würde sich der Ertrag um 15 Prozent steigern, wie gestern angekündigt. Zum anderen würde die englische Tochter, die 1999 ein Minus von 10,3 Millionen Mark machte, in die schwarzen Zahlen kommen. Beide Effekte zusammen führen dann zu dem erwarteten Ertragsplus. Wie sich die gerade gestarteten Internetaktivitäten, die unter dem Namen E-Sixt laufen, auf die Erträge auswirken, könne noch nicht gesagt werden. 2001 könnte dann das Rekord-Gewinnniveau von 1998 (117,3 Millionen Mark) wieder erreicht werden, meinte Sturm.

Für 1999 meldet Sixt, wie bereits Ende vergangenen Jahres angekündigt, einen starken Einbruch des Gewinns. So ging das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um fast 40 Prozent auf 71,3 Millionen Mark zurück, der Jahresüberschuss um fast 42 Prozent auf 34,2 Millionen Mark. Das Ergebnis je Aktie lag nur noch bei 1,80 Mark (Vorjahr: 3,10 Mark). Als Ursache nannte Sixt deutlich gestiegene Fuhrparkkosten sowie eine geringere Auslastungsquote.

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