Wirtschaft : GM spart durch Neuordnung Kosten

STUTTGART .Die Lufthansa spürt derzeit keine Auswirkungen weltweiter Wirtschaftsturbulenzen, sieht sich jedoch für eine mögliche Krise gerüstet."Momentan stellen wir noch keine negativen Entwicklungen fest", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Lufthansa AG, Jürgen Weber, am Mittwoch in Stuttgart.Per Ende September habe Lufthansa zehn Prozent mehr Passagiere als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum gehabt."Es gibt keinen Anlaß, unsere sehr positiven Erwartungen für 1998 zurückzunehmen." Die Lufthansa erwartet nach früheren Angaben 1998 ein Umsatzplus von fünf Prozent und ein Vorsteuerergebnis von über zwei Mrd.DM.Der sinkende Dollarkurs mache der Lufthansa nichts aus, weil Dollar-Einnahmen und -Ausgaben im Konzern ausbalanciert seien.Sein Unternehmen sei besser auf Krisenfälle vorbereitet.Es sei wettbewerbsfähiger geworden, habe einen Platz in einer weltweiten Allianz von Fluggesellschaften und sei auch für schlimmste Fälle gerüstet.In einem solchen Fall könnte das Unternehmen "sehr schnell" Kapazitäten vermindern und das finanziell auch gut verkraften."Wir könnten zum Beispiel abgeschriebene Flugzeuge verkaufen oder in der Wüste abstellen."

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