Wirtschaft : Gratis im Internet surfen Versatel bietet DSL-Flatrate für null Euro

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Berlin Die Telefongesellschaft Versatel heizt den Preiskampf bei schnellen Internetanschlüssen weiter an. Ab sofort senkt das Unternehmen den Tarif für seinen DSL-Pauschalpreis auf null Euro. „Wir wollen den Wettbewerb im DSL- Markt weiter antreiben“, sagte Versatel- Deutschland-Chef Andreas Heinze dem Tagesspiegel.

Seit Jahresbeginn unterbieten sich Telefongesellschaften wie Arcor, Hansenet und Versatel sowie Online-Anbieter wie United Internet und Freenet wechselseitig mit immer neuen Preissenkungen für schnelle Internetanschlüsse. Dabei gehen die Unternehmen dazu über, ihren Kunden Pauschaltarife anzubieten. Für einen Festpreis im Monat (Flatrate) kann der Kunde dann ohne Zeit- und Volumenbegrenzung im Netz surfen. Zuletzt war der Preis für eine Flatrate am Markt auf knapp fünf Euro im Monat geschrumpft.

Versatel reduziert jetzt auf null Euro. Ganz umsonst ist das Surfen im Netz dennoch auch bei Versatel nicht. Der Kunde zahlt weiter monatlich für den ISDN-Anschluss und den DSL-Zugang. Im Paket sind das 34,99 Euro. Zum Vergleich: Ein Paket mit ähnlichem Leistungsumfang kostet bei Arcor 39,90 Euro, bei T-Online (inklusive Telefonanschluss von der Telekom) 58,89 Euro. Allerdings sind bei T-Online 120 Telefonminuten inklusive. Versatel senkt auch den Pauschalpreis fürs Telefonieren ins deutsche Festnetz (auf 9,99 Euro). Die Versatel-Tarife stehen ab sofort nicht nur Privaten, sondern auch kleinen Betrieben offen.

In Berlin können Versatel-Kunden dabei besonders schnell im Netz surfen. Hier bietet Versatel bereits eine leistungsfähigere Technik (ADSL2+) an. Allerdings kostet die Flatrate hier auch mehr. Wie Heinze weiter mitteilte, ist die Zahl der Mitarbeiter in Berlin seit September, als Versatel Berlikomm übernommen hatte, von 190 auf 244 gestiegen ist. Die Zahl der Kunden habe sich seitdem praktisch verdoppelt. Ende Juni hatte Versatel in Berlin rund 70000 Kunden.vis

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