GRIECHISCHE BANKEN : Milliardenfusion in Aussicht

In Griechenland

bahnt sich eine Milliardenfusion in der Bankenbranche an. Das größte Finanzinstitut des Landes, die National Bank of Greece, bietet rund drei Milliarden Euro für den Konkurrenten

Alpha. Der Offerte vom

Freitag zufolge würde der

NBG 71 Prozent des fusionierten Geldhauses kontrollieren. Analysten sehen das mögliche Zusammengehen als Türöffner für

weitere Fusionen. Die

Regierung forciert eine

Konsolidierung
in der Branche, damit die Finanzinstitute die Schuldenkrise besser bewältigen können. Es ist bereits das zweite Mal, dass sich beide Institute annähern. 2001 schlug

ein Deal wegen Problemen zwischen den Managements fehl. Analysten begrüßten das Gebot für die drittgrößte Bank des Landes. „Die Synergien, die durch die Fusion entstehen, werden die Gewinne beider Banken stärken, während der Schritt möglicherweise weitere Fusionen in Griechenland nach sich zieht“, hieß es. Die beiden Bankenaktien wurden nach Aufschlägen am Freitagnachmittag in Athen vom Börsenhandel ausgesetzt. Die griechischen Banken leiden unter schrumpfenden Kundeneinlagen, den Ausfällen von Krediten und dem schlechten Zugang zum Kapitalmarkt. rtr

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