Wirtschaft : Herbstgutachten: Arbeitsmarkt

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Zwar verliert der Aufschwung etwas an Fahrt - die Erholung des Arbeitsmarktes aber wird sich fortsetzen, prognostizieren die Wirtschaftsforscher. Schon Ende 2000 wird die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen in Deutschland mit 3,81 Millionen deutlich unter der Vier-Millionen-Grenze liegen. Das entspricht einer Quote von 9,2 Prozent. 2001 soll sie weiter auf 8,5 Prozent sinken. Die großen Unterschiede zwischen Ost und West aber werden bleiben, fürchten die Forscher: Im Westen werden nur noch 6,8 statt 7,5 Prozent eine Stelle suchen, im Osten sind es mit 16,7 nach 17,1 Prozent weiterhin deutlich mehr. Insbesondere im verarbeitenden Gewerbe rechnen die Volkswirte mit einer steigenden Zahl von Jobs. Im Bausektor hingegen werde es einen weiteren, wenn auch verlangsamten Arbeitsplatzabbau geben. Um die Beschäftigung in den neuen Ländern zu steigern, müsse die Arbeitsmarktpolitik reformiert werden.

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