Wirtschaft : Hypo-Vereinsbank: Streichung von 800 Jobs

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Der Bündelung des Immobiliengeschäfts für Großkunden bei der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank (HVB) AG, München, fallen bis 2005 rund 800 Stellen zum Opfer. Dies gab Hypovereinsbank-Vorstand Claus Nolting zum Start des neuen Kreditinstituts HVB Real Estate am Montag in München bekannt. Dessen Niederlassungsnetz werde von 30 auf elf Standorte verringert. Ziel sei es, die Eigenkapitalrendite der neuen Immobilientochter von zehn auf 13 bis 15 Prozent zu steigern und pro Jahr 313 Millionen Mark einzusparen. Die einmaligen Umbaukosten betrügen 350 Millionen Mark, sagte Nolting. Die HVB Real Estate entsteht aus der Verschmelzung der bisher eigenständigen HVB-Tochtergesellschaften Nürnberger Hypothekenbank, Süddeutsche Bodencreditbank und Bayerische Handelsbank zu Europas größter Bank für Immobilienfinanzierung. 2002 werde dem neuen Institut auch das Immobiliengeschäft der Konzernmutter zugeschlagen. Die HVB Real Estate beschäftigt dann mit rund 200 Milliarden Mark Kreditvolumen 3200 Mitarbeiter. Immobilienfinanzierung für private Bauherren wird weiter über die Bankfilialen des Mutterkonzerns vermittelt.

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