Wirtschaft : Icatibant enttäuscht

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Für Jerini war es ein schwarzer Freitag. Der Aktienkurs des Berliner Pharmaunternehmens verlor zeitweise fast 30 Prozent . Grund waren neue Studienergebnisse zum großen Hoffnungsträger Icatibant, von dem Jerini einen Umsatz von 200 Millionen Euro erwartet. Das Mittel verspricht Hilfe gegen eine seltene Erbkrankheit , die durch einen Gendefekt entsteht und zu schmerzhaften Schwellungen an Extremitäten, im Kehlkopfbereich und im Unterleib führt. Zwei Studien hatten die Wirksamkeit von Icatibant bewiesen, in einer weiteren Testreihe mit US-Patienten hatte das Mittel von Jerini dagegen nur wenig besser abgeschnitten als ein Placebo . pet

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