Wirtschaft : Inflationsrate steigt auf 1,1 ProzentDienstleistungen kosten mehr

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Berlin (brö). Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im August um 1,1 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren vor allem die höheren Preise für Dienstleistungen an dieser Entwicklung schuld, hier waren besonders Bankgeschäfte, Reparaturen und Eintrittskarten für Kulturveranstaltungen teurer. Auch für Benzin mussten die Verbraucher mehr bezahlen. Im Juli hatte die Inflationsrate noch bei einem Prozent gelegen, im Juni nur bei 0,8 Prozent.

Die Preise für Girokonten, Wertpapiergeschäfte oder Überweisungen zogen nach Angaben des Statistikamtes um 8,6 Prozent an. Auch im Restaurant, Café oder beim Schnellimbiss stiegen die Rechnungen im Vergleich zum August vergangenen Jahres überdurchschnittlich um 3,8 Prozent. Verantwortlich dafür sind die Preiserhöhungen in der Gastronomie anlässlich der Euro-Umstellung. Unterdessen sind Nahrungsmittel aus dem Supermarkt noch billiger geworden – hier machen sich der scharfe Wettbewerb und die Konsumschwäche in Deutschland bemerkbar: Lebensmittel wurden nach Angaben der Behörde im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,5 Prozent billiger. Besonders stark sanken die Preise für Obst und Gemüse mit minus 2,5 und minus 4,6 Prozent.

Die auf ein Jahr berechnete Teuerungsrate lag im August höher als die Statistiker zunächst erwartet hatten. Vorläufige Berechnungen der Behörde hatten einen Preisauftrieb von einem Prozent ergeben.

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