Wirtschaft : Internetbetrüger zapfen Konten an

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Berlin Internetbetrüger haben nach wochenlangen E-Mail-Attacken einen ersten Erfolg erzielt und die Konten von zwei Postbank-Kunden angezapft. Insgesamt 21 000 Euro sollten nach Angaben der Ermittlungsbehörden abgehoben werden. Die Abbuchungen seien aber im letzten Moment gestoppt worden, sagte ein Sprecher der Postbank. Seit mehreren Wochen verschicken Betrüger massenweise E-Mails, in denen sie Bankkunden dazu auffordern, eine Internetseite anzusteuern und dort ihre Zugangsdaten für Online-Konten preiszugeben. E-Mails und Webseiten erweckten den Anschein, als stammten sie von den betroffenen Banken. Dazu zählten neben der Postbank auch die Deutsche Bank, die Citibank und die Sparkassen. Verbraucherschützer warnten, wie berichtet, dass geprellte Kunden nicht mit einer Haftung ihrer Bank rechnen können. Bankkunden müssten sehr sorgfältig mit ihren Geheimnummern und Passwörtern umgehen und dürften diese nicht an Dritte weitergeben. Darauf wiesen auch Sprecher der Banken hin. Computerexperten raten, private PCs mit Sicherheitsprogrammen auszustatten. Diese verhindern zum Beispiel, dass den Nutzer – wie in den aktuellen Fällen – ungebetene E-Mails von dubiosen Absendern erreichen. msh

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