Wirtschaft : Internetfirma Surplex: Handel mit gebrauchten Maschinen

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Der Markt für gebrauchte Maschinen in Europa wird auf rund 150 Millarden Mark geschätzt. Wichtigste Kunden für die Markenprodukte etwa aus Deutschland, Frankreich oder Italien sind vor allem Unternehmen aus Südeuropa, Südostasien und in zunehmendem Maße auch aus osteuropäischen Ländern. Rund 20 Millionen Mark hat die junge Firma Surplex.com bisher in den Aufbau einer Internetplattform investiert, um diese Nische weltweit zu besetzen. "Es ist kein neuer Markt, den wir entdeckt haben. Es ist das gleiche Geschäft, aber mit modernen Instrumenten, die wir Käufern wie Verkäufern im Internet zur Verfügung stellen", sagte Gründungsmitglied Florian Schick am Dienstag anlässlich des Umzugs seiner Firmenzentrale von Düsseldorf nach Berlin. Insgesamt 95 Beschäftigte aus verschiedenen Ländern und Branchen sowie Niederlassungen in London, Paris, Warschau, Stockholm, Barain, Wien und Barcelona sollen den internationalen Anspruch unterstreichen. Nach einer Anlaufphase von nur acht Monaten betrage der Gesamtwert der Angebote bereits sieben Milliarden Euro, sagte Schick. Mit über 500.000 aufgeführten Maschinen pro Woche und 3000 registrierten Kunden liege Surplex mit seiner Online-Handelsplattform voll im Plan. Schick prognostiziert Umsatzsteigerungen von jährlich bis zu 400 Prozent. Ende 2001 sollen schwarze Zahlen geschrieben werden. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Firma, die sich als Makler versteht und für ihre Dienste entsprechende Provisionen kassiert, mit einem Umsatz in Höhe von 75 Millionen Mark. Als spezielle Dienstleister und strategische Partner konnten Konzerne wie die Deutsche Bank, die Post, SAP oder Midas gewonnen werden.

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