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Internethandel : Leben aus der Box

06.01.2013 09:47 Uhrvon
Kochen auf Kommando. In der Box von Hello Fresh kommen die Lebensmittel mit Rezept.Bild vergrößern
Kochen auf Kommando. In der Box von Hello Fresh kommen die Lebensmittel mit Rezept. - Foto: Thilo Rückeis

Schminke, Windeln, Socken kaufen – mit Abos übers Netz locken Unternehmen nicht nur Einkaufsmuffel.

Einkaufen ist vielen lästig. Gut, dass es das Internet gibt. Noch praktischer, wenn man dort Produkte, die man ohnehin regelmäßig braucht, gleich im Abo Bestellen kann. Das dachten sich die Macher von Blacksocks auch, als sie Ende der 90er Jahre begannen, männlichen Shoppingmuffeln Socken im Dreimonatstakt zu schicken. Das Prinzip der Schweizer ist so einfach wie wirksam. Beiden Seiten ist damit geholfen: Der Abonnent muss nie wieder im Samstagnachmittagstrubel in die Sockenabteilung des örtlichen Kaufhauses; der Händler kann relativ verlässlich mit dem Umsatz planen und teure Retouren fallen nicht an.

Abo-Commerce nennt sich diese Form des Internethandels. Und sie funktioniert bei weitem nicht nur mit Socken, weißen Unterhemden oder Boxershorts.

Seit rund zwei Jahren findet die Grundidee immer mehr Anklang im Kosmetikbereich. Birchbox, ein US-Unternehmen, verwöhnt seine Kundinnen gegen Gebühr mit einer monatlichen Auswahl an Schminkstiftchen, Cremes oder Puder-Pröbchen. Hübsch verpackt landen die Boxen bei den Kundinnen und ersparen ihnen stundenlange Ausflüge in Parfümerien und Drogerien. Das klappt so gut, dass es ausreichend Platz für Wettbewerber gibt. Von Berlin aus versucht es seit 2011 etwa Glossybox. Inzwischen hat das Start-up nach eigenen Angaben 55 Millionen Euro von Investoren eingesammelt, beschäftigt rund 400 Mitarbeiter in 17 Ländern und verschickt monatlich 200 000 Boxen für durchschnittlich 15 Euro. Wann Glossybox die Gewinnschwelle erreicht, will Charles von Abercron, Gründer und einer von zwei Geschäftsführern, nicht sagen. Nur so viel: Die Geschäfte entwickelten sich insgesamt positiv. Insider berichten, dass das Unternehmen zumindest in Deutschland hoch profitabel sei.

Auch jenseits von Schminke und Lippenstift finden sich offenbar ausreichend Kunden für die neue Vertriebsform. Hello Fresh, ebenfalls ein Berliner Start- up, verschickt Kisten mit Kochrezepten und den dafür nötigen Zutaten. Ein anderes Jungunternehmen aus der Hauptstadt hat im vergangenen Jahr den Sprung in den US-Markt gewagt: In der Wummelkiste finden Kinder zwischen vier und sieben Jahren monatlich neue Spiele. Im Frühjahr 2012 habe das Team die Boxen noch selbst zur Post gefahren, schreibt Philippa Pauen in einem Beitrag für das Start-up-Magazin „Gründerszene“. Inzwischen hole die Post die Monatsladung mit einem 14-Tonner ab und man habe in New York ein eigenes Büro eröffnet.

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