Wirtschaft : IT-Branche: Bulmahn: 350.000 Fachkräfte fehlen

Bis Ende 2002 werden einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung zufolge rund 350.000 Informations- und Kommunikationstechnologie-Spezialisten (IuK) benötigt. Das teilte Bildungsministerin Edelgard Bulmahn anlässlich der Vorstellung des Berichts "Zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2000" am Mittwoch mit. Neben Informatikern würden insbesondere Elektro- und Maschinenbauingenieure, Mathematiker und Physiker eingestellt. Die deutsche Wirtschaft habe dem Bericht zufolge ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in den vergangenen drei Jahren um 21 Prozent erhöht. Unter den großen europäischen Ländern weise Deutschland die höchste Dichte an innovativen Unternehmen auf. Über sechs Prozent des Umsatzes erzielten die deutschen Firmen inzwischen mit Marktneuheiten. Dabei werde jede vierte Mark für Forschung und Entwicklung von den Autoherstellern ausgegeben.

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