Wirtschaft : IWF erwartet für 2003 mehr Arbeitsplätze

HB/brö

Der für 2003 erwartete Konjunktur-Aufschwung wird für Entlastung auf dem deutschen Arbeitsmarkt sorgen. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wächst die Zahl der Stellen um 0,5 Prozent nach einem Rückgang von 0,2 Prozent in diesem Jahr. Das geht aus dem Frühjahrsausblick des IWF auf die Weltwirtschaft hervor, der dem Handelsblatt vorliegt. Insgesamt hat der IWF seine Konjunktur-Prognosen nach oben revidiert. Die deutsche Wirtschaft verharrt zwar in diesem Jahr noch bei bescheidenen 0,9 Prozent Wachstum, kann aber 2003 mit 2,7 Prozent rechnen. Wesentlich schneller ist die Erholung in den USA, die damit Schrittmacher für die Weltwirtschaft sind. Der IWF erwartet dieses Jahr 2,3 Prozent und im nächsten 3,4 Prozent. Ein positives Signal kommt auch aus der deutschen Industrie: Deren Produktion lag dank des milden Winterwetters mit einer stark anziehenden Bautätigkeit zu Jahresbeginn überraschend deutlich im Plus. Im Februar lag die Gesamterzeugung um 0,9 Prozent über dem Wert des Vormonats. Im Januar war der Wert gegenüber Dezember 2001 gleich geblieben. Die Industrieproduktion im engeren Sinne - ohne Bau und Energie - sei um 0,4 Prozent gesunken, teilte das Bundesfinanzministerium in Berlin mit. Besonders erfreulich sei der Produktionsanstieg in den neuen Ländern mit einem Plus von 4,3 Prozent.

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