Wirtschaft : IWH: Ost-Industrie holt auf

HALLE (ADN).Die ostdeutsche Industrie ist nach Einschätzung des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) trotz der "prekären Lage" der Gesamtwirtschaft in den neuen Ländern "auf einen dynamischen Wachstumspfad eingeschwenkt".Zwar bringe dies kurzfristig noch keinen Beschäftigungszuwachs, weil die höhere Produktivität teilweise durch Beschäftigungsabbau erreicht wird.Doch mit der Verringerung von Produktivitätsrückständen verbesserten die ostdeutschen Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit für die weitere Expansion.Das werde später auch der Beschäftigung zugute kommen.Für den weiteren Aufbau der ostdeutschen Wirtschaft sei aber primär entscheidend, daß die Unternehmen in die Rentabilitätszone vorstoßen.Die Rentabilitätsschwelle könne in vielen Betrieben "in vergleichsweise kurzer Zeit" erreicht werden.Dies erfordere aber, daß sich die Tarifpolitik "auf eine Lohnpause für diesen Zeitraum einläßt".Zugleich sei aber auch die Fortführung der Wirtschaftsförderung erforderlich und ökonomisch gerechtfertigt.

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