Wirtschaft : Jede dritte Zigarette aus Neukölln

Philip Morris baut Werk aus

BERLIN (Tsp).Mit dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen feiert die Philip Morris GmbH am 3.November in ihrem Neuköllner Werk Richtfest "für das größte Investitionsprojekt in der Geschichte der deutschen Zigarettenindustrie".Wie das Unternehmen in einer Ankündigung mitteilt, werden für eine neue Tabakaufbereitung rund 330 Mill.DM bis zum Jahr 2000 investiert."Unser Werk ist heute die größte Produktionsstätte der Zigarettenindustrie in Deutschland und zählt zu den modernsten in der Welt", heißt es in der Mitteilung.Zusammen mit der 1994 begonnenen Umrüstung auf moderne Zigarettenfertigungsmaschinen investiere Philip Morris in Neukölln mehr als 500 Mill.DM; dieses Volumen "konnte auch dank der Förderung durch den Berliner Senat realisiert werden", entsprechend "möchten wir uns beim Berliner Senat für die Unterstützung bedanken", heißt es weiter.Seit 1972 habe Philip Morris rund 1,2 Mrd.DM in Berlin investiert.Wurden anfänglich rund 1,2 Mrd.Zigaretten produziert, so sind es heute den Angaben zufolge mehr als 50 Mrd.Stück.Jede dritte in Deutschland gerauchte Zigarette komme inzwischen aus dem Neuköllner Werk.

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