Karriere : Nicht jedem Coach blind vertrauen

Wenn Arbeitnehmer sich vom einem Coach beraten lassen wollen, sollten sie nicht blind vertrauen, sondern sich vorab nach seiner Ausbildung erkundigen.

 „Der Markt ist unübersichtlich, da ''Coach'' keine geschützte Bezeichnung ist“, erklärt Julia Eilers vom Deutschen Bundesverband Coaching. Hinzu komme, dass das Angebot wächst.

Der Verband hat jetzt Kriterien festgelegt, anhand derer Beschäftigte ein seriöses Coaching-Angebot erkennen können. Dazu gehört eine „fachlich ausgewiesene und anerkannte Ausbildung“. „Ein professioneller Coach sollte zunächst ein abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaftlehre, Sozialwissenschaften oder Psychologie haben“, erläutert Eilers. Danach schreiben die Verbands-Standards eine Weiterbildung vor, deren Lehrplan auf mindestens zwölf Monate ausgelegt ist und 150 Stunden oder mehr umfasst. Darüber hinaus sei mehrjährige Berufserfahrung Voraussetzung, um vom Verband als Coach anerkannt zu werden. dpa

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