KAUFEN oder NICHT : Der Lebensretter

Für die Testkolumne des Tagesspiegels hat Heike Jahberg einen richtig guten Dosenöffner ausprobiert.

Heike Jahberg
279940_0_ab2f90e9.jpg
Maßarbeit. Der Rösle-Dosenöffner arbeitet so sauber, dass man zuerst gar nicht merkt, dass die Dose schon offen ist. -Foto: Kai-Uwe Heinrich

Manchmal sind es die vermeintlich einfachen Dinge, die das Leben so kompliziert machen. Wer jemals versucht hat, mit hungrigem Magen und vor Kälte schlotternden Knien in einem zugigen Campingzelt eine Konservendose ohne das passende Werkzeug zu öffnen, der weiß, wie bitter Verzweiflung schmeckt.

Aber nicht nur outdoor, auch im Haus lassen sich Konservenbüchsen oft nur widerspenstig knacken. Ich kann ein Lied davon singen. Jahrelang habe ich mich mit Dosenöffnern herumgequält, mal fassten die Schneiderädchen gar nicht, mal öffneten sie nur einen Teil des Randes – und mit blutenden Fingern musste ich dann den Rest aufbiegen. Was tut man in einer solchen Situation? Man verzichtet entweder komplett auf Dosenkost – oder man schafft sich ein vernünftiges Gerät an.

Wir haben uns für Variante zwei entschieden und 29,90 Euro in den Kauf des „Rösle“-Dosenöffners investiert. Der sieht schlicht aus, wirkt aber Wunder. Einfach auf dem Dosenrand aufgesetzt, mit leichter Hand ums Rund geführt und fertig ist die Sache. Der Deckel wird sauber abgetrennt, so sauber, dass man zunächst gar nicht merkt, dass die Dose offen ist. Gibt es in jedem gut sortierten Küchenladen, passt in jede Küchenschublade – und in jedes Zelt.

DAS TESTURTEIL: 10 PUNKTE

(0 Punkte: Hände weg und alle Bekannten warnen, 5 Punkte: Noch mal drüber schlafen, 10 Punkte: Sofort kaufen)

0 Kommentare

Neuester Kommentar