KAUFEN oder NICHT : Die hält dicht!

DAS TESTURTEIL0 Punkte: Hände weg und alle Bekannten warnen, 5 Punkte: Noch mal drüber schlafen, 10 Punkte: Sofort kaufen

Fatina Keilani
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Foto: promo

Irgendwann saß ich mal wieder auf einer Turnhallenbank und schaute meinen Zwillingen beim Hockey zu. Die anderen Mütter sprachen über Trinkflaschen. „Es gibt keine auslaufsicheren Flaschen“, sagte die eine. „Immer ist der Rucksack durchtränkt“, so eine andere. Die von Jako-O und Tupperware seien nicht dicht; selbst die Sigg-Flasche laufe aus.

Diesen Klagen kann ich nur zustimmen. Aber jetzt haben wir eine Flasche gefunden, die bisher wirklich dicht geblieben ist. Sie fand sich nicht in der Kinderabteilung oder bei den Haushaltswaren, sondern beim „Aussteiger“ in Prenzlauer Berg, einem Survival- und Bergsteigerladen. Die Flasche vom amerikanischen Hersteller Nalgene ist aus Polycarbonat, spülmaschinenfest und durchsichtig. Das sind Eigenschaften, die ich zu schätzen weiß. Ihr Hals ist etwas breiter als normal, aber mein Vierjähriger konnte kleckerfrei daraus trinken und wusste gut mit dem griffigen Schraubverschluss umzugehen. Außerdem wurde er öfter auf die coole Pulle angesprochen, was wiederum er zu schätzen wusste.

Ich möchte sehen können, was drin ist, deswegen bin ich ein Gegner der Aluminiumflaschen. Außerdem sind die nicht spülmaschinenfest. Die Nalgene-Flasche ist zwar recht dick, passt aber dennoch in die Seitentasche des Kinderrucksacks. Sie hat 8,45 Euro gekostet und fasst einen halben Liter, es gibt sie aber in vielen anderen Varianten.

Zum ersten Mal gefällt mir eine Flasche wirklich! Bisher nehme ich immer eine Einweg-Plastikflasche mit zum Sport, ebenso mein Mann, und auch die Kinder. Jetzt werde ich wohl die ganze Familie mit Nalgene-Flaschen ausstatten. Das ist auch umweltfreundlicher.

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