KAUFEN oder NICHT : Es gibt Reis, Baby!

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Foto: promo
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Töpfe, auf denen draufsteht, was man drin kochen soll, sind fast ausnahmslos Schrott. Für die „Risottiera“ des italienischen Herstellers Lagostina gilt die Ausnahme: Das Ding taugt was. Unter dem Isolier-Deckel aus feinem Kirschbaumholz und Edelstahl stecken dreilagige Wände und ein fünflagiger Boden. Will sagen: Dosierbarkeit und Verteilung der Wärme sind optimal für ein perfektes Risotto, zumal in Verbindung mit einem Induktionsherd. Anders als in den meisten Rezepten angegeben, reicht es, den Reis nach dem Anschwitzen mit kochender Brühe anzugießen und dann bei milder Hitze nur noch sehr gelegentlich nachzugießen und umzurühren – der Topf hilft dabei durch eine innere Abrundung, die dem Löffel entgegenstrebt und kein Korn entkommen lässt.

Nach etwa 20 Minuten ist die richtige, sämig fließende Konsistenz mit etwas Biss erreicht, und sie verändert sich auf dem Tisch auch in den nächsten 20 Minuten unter dem Deckel nicht mehr. Essen ist fertig! Wer nach den ersten Erfolgen auf die Idee kommt, dass dies auch der Topf für Milchreis und andere anbrenngefährdete Delikatessen sei, der liegt zweifellos richtig. Die Frage, ob man so etwas braucht, muss jeder für sich beantworten. Es handelt sich um ein optisch gelungenes, funktionelles Handwerkszeug (und Geschenk) mit der Aura des Kostbaren, für die der Preis von 270 Euro steht. Deshalb gibt es auch einen Punktabzug. Fans, die sich davon nicht schrecken lassen, dürfen gern auf zehn aufrunden. Zu haben nur über www.lagostina-shop.de

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