KAUFEN oder NICHT : Korrekte Schorle

Linda Jahberg (11)
Foto: Kai-Uwe Heinrich
Foto: Kai-Uwe Heinrich

Apfelschorle trinke ich gern. Ich mag auch Zitronen- oder Orangenlimonade, aber meine Eltern erlauben mir die wegen der vielen Kalorien nicht so oft. Gegen Apfelschorle haben sie nichts. Oder sagen wir mal so, nicht so viel. Zwar meinen sie, man könne sich seine Schorle ja auch selber mischen und Geld sparen, aber so richtig wichtig ist ihnen das nicht. Außerdem habe ich jetzt eine Sorte gefunden, an der sie nichts aussetzen können, die fritz-limo (0,79 Euro in der 0,33-Liter-Flasche bei Kaiser’s).

Die fritz-limo ist nämlich aus echtem Saft gemacht und nicht aus Konzentrat. Sie enthält 65 Prozent Apfelsaft – das ist mehr als bei den meisten anderen Marken – und keinen Extra-Zucker. Dass die Schorle aus Direktsaft hergestellt wird, merkt man: Sie sieht trüb aus und schmeckt fast wie richtiger Apfelsaft. Das ist etwas Besonderes. Besonders ist auch der Name, denn fritz-limo ist keine Limonade, und außerdem heißt keiner der beiden Chefs Fritz. Bekannt geworden ist die Firma mit der fritz-kola, die sie selbst Cola für Erwachsene nennen – mit sehr viel Koffein und wenig Zucker, also nichts für mich. Außer der Apfelschorle gibt es noch eine Melonen-, eine Orangen-, eine Apfel-Kirsch-Holunder-Limonade und eine Zitronenlimo. Die probiere ich später mal. Wenn ich darf.

Die Apfelschorle von Fritz hat jedoch einen Nachteil. Es gibt sie nur in kleinen Glasflaschen mit Kronkorken. Das heißt, man kann sie schlecht auf Ausflüge mitnehmen. Das muss sich noch ändern.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben