KAUFEN oder NICHT : Quetschen und genießen

Das Anfangs-"A" war schon vergeben, fruchtig schmeckt’s trotzdem: Stefan Kaiser testet das Apfelmus "Pfelino".

Stefan Kaiser
Apfelmus Pfelino
Foto: promo

Ja, Sie haben richtig gelesen. Das Produkt mit den gutgelaunten Äpfeln vorne drauf heißt wirklich „Pfelino“. Der Name „Apfelino“ war leider schon von einer anderen Firma besetzt. Da hat man einfach den ersten Buchstaben weggelassen.

 

Auch sonst war man bei Pfelino offenbar sparsam. Außer Äpfeln, Apfelsaft und Vitamin C ist laut Packungsbeschreibung nichts drin im Apfelmus. Kein Kristallzucker, keine Farb- oder Konservierungsstoffe. Es schmeckt trotzdem. Und wie. Eigentlich ist das Mus in dem an Capri-Sonne erinnernden Plastikbeutel ja für Kinder gedacht. Pfelino biete „Kids Spaß an Obst-Produkten“ und „Freude beim Verzehr“, heißt es in der Pressemitteilung der Firma Spreewaldhof.

 

Bevor ich mir nun Sorgen über mein geistiges Alter mache, schraube ich lieber noch eine Pfelino-Tüte auf, die ich in letzter Zeit ganz offen und ohne Scham ins Büro mitbringe. Ausreden wie „das ist für die Kinder meines Nachbarn“ würde mir eh niemand glauben. Ich schraube also den Verschluss auf, quetsche das Apfelmus in meinen Mund und genieße, wie das kalte Fruchtmus über meine Zunge läuft. Außer als reines Apfelmus gibt es Pfelino übrigens auch in den Sorten Apfel-Banane und Apfel-Erdbeere. Einziger kleiner Haken ist der Preis: Denn mit mindestens 59 Cent für 100 Gramm ist Pfelino nicht gerade ein Schnäppchen.

DAS TESTURTEIL: zehn von zehn möglichen Punkten

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