Wirtschaft : Kraft-Wärme-Kopplung

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Als KraftWärme-Kopplung (KWK) (siehe Bericht auf dieser Seite) wird die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme bezeichnet. Bei der konventionellen Erzeugung von Elektrizität wird die entstehende Wärme an die Umwelt abgegeben. Die in der KWK erzeugte Wärme kann dagegen für Nahwärmenetze in Haushalten oder Prozesswärme in der Industrie gebraucht werden. So werden Brennstoffe um 20 bis 30 Prozent besser ausgenutzt und die Kohlendioxid-Emissionen reduziert. KWK- Kraftwerke sind allerdings teurer als konventionelle Kraftwerke. Das seit April 2002 geltende Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz sieht vor, dass für Strom aus KWK-Anlagen Zuschläge zu zahlen sind, um diese Form der umweltfreundlichen Energieerzeugung zu fördern. vis

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