Wirtschaft : Lexikon: Greenshoe

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Bereitet sich ein Händler auf die Zeit vor Feiertagen wie Weihnachten vor, dann bestellt er wesentlich mehr Waren als für einen normalen Verkaufstag. Denn die Kunden kaufen garantiert viel mehr. Ähnlich verfahren Banken, wenn sie Unternehmen an die Börse bringen. Sie wappnen sich für einen unerwartet großen Ansturm der Anleger auf die neuen Aktien. Verläuft das Geschäft normal, werden nur die als Grundangebot ausgewiesenen Papiere verkauft. Übersteigt die Nachfrage das bestehende Angebot jedoch stark, kommt der "Greenshoe" ins Spiel, zu Deutsch: Zuteilungs- oder Überzeichnungsreserve. Diese speist sich meist aus Anteilen der Altaktionäre und soll gewährleisten, dass die Nachfrage einigermaßen bedient werden kann. Kurze Zeit nach dem Börsengang wird mitgeteilt, ob der Greenshoe ausgeübt wurde. Ein volle Ausübung steht für eine erfolgreiche Börseneinführung.

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