Wirtschaft : Mehr Transparenz auf dem Kapitalmarkt

Geldmenge über Plan

Die Geldmenge M3 ist in der Euro-Zone im November mit einer Jahresrate von 6,2 Prozent gewachsen. Das Geldmengenwachstum lag damit leicht über dem Oktoberwert, den die Europäische Zentralbank am Dienstag von sechs auf 5,8 Prozent revidierte. Die Geldmenge M3 erfasst unter anderem den Bargeldumlauf sowie kurzfristige Einlagen. Für den Dreimonatszeitraum September bis November ergab sich ein M3-Wachstum von sechs Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Für die Monate August bis Oktober revidierte die EZB den Wachstumswert von sechs auf 5,9 Prozent. M3 ist ein wichtiger Indikator für die Preisstabilität und gibt Aufschluss auf mögliche Zinserhöhungen durch die Zentralbank.

Neue Bilanz-Regeln im Smax

Die im Smax-Index notierten Unternehmen müssen von der Berichtsperiode 2002 an Halbjahres- und Quartalsberichte nach den International Accounting Standards (IAS) oder des nordamerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufstellen. Das teilte die Deutsche Börse AG in Frankfurt mit. Anteile aus bevorrechtigten Zuteilungen sollen zudem künftig nicht mehr dem Streubesitz angerechnet werden. Der dem Markt zur Verfügung stehende Anteil müsse mindestens 20 Prozent des Emissionsvolumens betragen. Ad-hoc-Mitteilungen sind von 2002 an zusätzlich in englischer Sprache abzufassen. Mit den neuen Regeln sollen mehr Transparenz auf dem Kapitalmarkt geschaffen und dessen Attraktivität für internationale Anleger erhöht werden.

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