Wirtschaft : Nahrungs-Trends der Zukunft: Kleines Lexikon der Ernährungstrends

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ACE-Säfte: Säfte oder auch Milchprodukte, denen die Vitamine A, C und E zugefügt worden sind. Der Vitamin-Cocktail soll das Wohlbefinden der Konsumenten steigern und gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Rheuma und Infektionen vorbeugen.

Convenience Food: Aus dem Englischen für "Bequemes Essen". Dazu zählen alle Produkte, die das Kochen überflüssig machen und damit Zeit und Mühe sparen, wie Fertiggerichte aus der Dose, Trockensuppen aus der Tüte und fertig zubereitete Tiefkühlkost.

Designer Food: Völlig neuartige Lebensmittel, die im Labor oder im Computer kreiert werden. Das erste Design Food war Margarine. Zusammengemixt aus Rindertalg und Magermilch, diente sie als Butterersatz.

Fast Food: Essen, das schnell unterwegs gegessen wird, wie die Curry-Wurst an der Pommesbude, der Döner beim Araber oder der Hamburger im Schnellrestaurant.

Functional Food: Mit Vitaminen oder anderen Stoffen angereicherte Lebensmittel, die über ihren eigenen Nährwert hinaus einen gesundheitlichen Zusatznutzen versprechen. Dazu gehören zum Beispiel probiotische Joghurts oder Energy-Drinks.

Gen Food: Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Bestandteilen. Eine Kennzeichnungspflicht besteht in der Europäischen Union allerdings nur für solche Stoffe, die auch tatsächlich nachweisbar sind.

Novel Food: Neuartige Produkte, die im Labor erfunden worden sind. Nach der Novel-Food-Verordnung der Europäischen Union dürfen solche Lebensmittel aber nur dann für den Verkauf zugelassen werden, wenn sie gesundheitlich unbedenklich sind.

Öko Food: Alle Produkte, die nach den Regeln des ökologischen Landbaus, also insbesondere ohne Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger, hergestellt worden sind. Ökoprodukte und Bioprodukte sind in Deutschland das Gleiche.

Nutraceuticals: Kunstwort aus den begriffen nutrition (englisch: Ernährung) und pharmaceuticals (Arzneimittel). Sie bezeichnen eine Mischung aus einem Lebens- und einem Arzneimittel. Dazu zählt zum Beispiel cholesterinsenkende Margarine.

Omega-3-Fettsäure: Omega-3-Fettsäuren kommen vermehrt in (meist fetten) Seefischen vor. Sie sollen positive Wirkungen bei rheumatischen Erkrankungen und bei Fettstoffwechselstörungen haben. Umstritten ist aber die Wirkung von isolierten Omega-3-Fettsäuren, zum Beispiel in Kapseln.

Prebiotische Lebensmittel: Nicht verdauliche Bestandteile der Nahrung, also Ballaststoffe, die das Wachstum oder die Aktivität von Darmbakterien steigern. Meistens werden die wasserlöslichen Ballaststoffe Oligofructose oder Inulin Milchprodukten, Säften oder Müslis beigesetzt.

Probiotische Lebensmittel: Probiotika sind Lebensmittel, denen lebende Milchsäurebakterien zugesetzt worden sind. Sie stammen ursprünglich aus dem menschlichen Darm und wirken sich positiv auf die Darmflora aus. Angeboten werden sie vor allem als Joghurt oder Milchmischgetränk.

Wellnessgetränke: Flüssige Fitmacher, die das Wohlbefinden (Wellness) steigern sollen. Dazu gehören Milch-, Joghurt- oder Molkedrinks und Getränke mit Kombucha-oder Kräuterextrakten.

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