NORISBANK : Nur wer das Konto wechselt, zahlt nichts

„Keine Sternchen, kein Kleingedrucktes“, bewirbt die Deutsche-Bank-Tochter Norisbank ihr neues kostenloses Girokonto. „Für alle Privatkunden – ohne Wenn und Aber“. Einen Haken hat die Sache aber doch – und zwar für diejenigen, die schon vor dem Neustart im September Kunden der Bank waren. Sie zahlen weiterhin Gebühren für ihr Konto, solange sie nicht selbst um den Wechsel zum kostenlosen Konto bitten. In einem Schreiben, das diese sogenannten Bestandskunden in diesen Tagen von der Norisbank bekommen, wird zwar die Umstellung ihrer Kontonummer zum 1. Januar 2008 angekündigt, ein Hinweis auf die Wechselmöglichkeit zum kostenlosen Konto fehlt aber. Eine „schlechte Unternehmenskommunikation“ sei das, moniert Erk Schaarschmidt von der Verbraucherzentrale Brandenburg. Ein Sprecher der Norisbank weist darauf hin, dass es nicht möglich sei, die Konten der Bestandskunden automatisch umzustellen. Zudem biete das alte Konto für einige auch Vorteile, zum Beispiel eine Guthabenverzinsung von 0,5 Prozent. Verbraucherschützer Schaarschmidt rät dennoch zum Wechsel: „Wir empfehlen, das Konto auf den neuen Status umzustellen.“ stek

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