Wirtschaft : Öl und Ifo bewegen Anleger Rohstoffpreis steigt – Geschäftsklima trübt sich ein

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Frankfurt (Main) /New York An den Aktienmärkten dürfte auch in den kommenden Tagen die Unsicherheit nicht weichen. Vor allem der Ölpreis dürfte die Anleger nervös machen, nachdem die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sich am Wochenende nicht auf eine Ausweitung der Fördermengen einigen konnte. Bereits in der vergangenen Woche haben Inflationssorgen, die Furcht vor steigenden Zinsen sowie der Ölpreis Anleger von größeren Investments abgehalten. Neue Unternehmens- oder Konjunkturdaten, die die Aktienmärkte beflügeln könnten, gibt es kaum. Der Dax geht mit einem Punktestand von 3831,84 in den Handel. Das sind 0,4 Prozent mehr als vor einer Woche. Der Tec-Dax startet mit 550,01 Punkten – ein Prozent niedriger als in der Vorwoche.

Der deutsche Ifo-Geschäftsklima-Index, der am Dienstag veröffentlicht wird, dürfte im Mai nur minimal gesunken sein, erwarten Ökonomen. An der Einschätzung, dass Deutschland eine moderate Erholung bevorsteht, wird sich aber voraussichtlich nichts ändern. Im April war das Barometer gestiegen und hatte somit den dritten Rückgang in Folge vermieden. Ebenfalls am Dienstag wird das Statistische Bundesamt die Details zum Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im ersten Quartal bekannt geben. Am Freitag wird die Inflationsrate im Euroraum bekannt gegeben. Sie dürfte über der Zielmarke der Europäischen Zentralbank von „unter aber nahe bei“ zwei Prozent liegen.

In den USA steht am Montag die Veröffentlichung des Verbrauchervertrauens für Mai an. Über die Auftragseingänge bei langlebigen Wirtschaftsgütern im April berichtet die Regierung am Dienstag. Der aufmerksam beachtete Index der Chicagoer Einkaufsmanager für Mai steht am Freitag auf der Tagesordnung. HB/pf

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