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ORTSTERMIN : Von der Maus zur Gasturbine

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Eine schwarz-rot gestreifte Krawatte? Ausgerechnet am letzten Tag, nach neuneinhalb Jahren im rot-roten Senat, trägt Harald Wolf die Farben der neuen Koalition am Hals? Er sagt dazu nichts, aber Zufall ist das nicht. Nicht bei Wolf, dem Meister des ganz leisen Humors.

Eigentlich hätte der am heutigen Donnerstag aus dem Amt scheidende Wirtschaftssenator den Tag prima nutzen können, um schon mal oppositionelle Angriffslust zu zeigen: Er ist zum letzten Mal Gastgeber im Roten Rathaus. Hunderte Wirtschafts- und Verbandsvertreter drängen sich im großen Saal zur Wirtschaftskonferenz. Diesmal zum Thema Energie. Aber Wolf gibt den Versöhner, lobt Teile des neuen Koalitionvertrages zwischen SPD und CDU – „weil er in Energiefragen an vieles bisher Geleistete anknüpft“. Am Ende seiner Rede wird er persönlich, aber nur etwas: „Ich möchte mich bedanken für die gute Zusammenarbeit über all die Jahre“. Es gibt langen Applaus aus der Berliner Wirtschaft.

Dann ergreift Klaus Wowereit das Wort und erinnert daran, was für eine Ungeheuerlichkeit das vor bald zehn Jahren war, als das Amt ausgerechnet „in die Hände der Kommunisten fiel“. Erst an Gregor Gysi, der aber nach einem halben Jahr aufgab. „Lieber Harald, Du hast dich immer eingemischt, wenn es wichtig war. Du warst immer ein verlässlicher Ansprechpartner“, ruft Wowereit Wolf zu.

Als alle Reden vorbei sind, geht Wolf ein letztes Mal auf Tour – wie unzählige Male im Amt. Weiße Mäuse als Versuchstiere hat er gesehen und hunderte Solarmodule über die Jahre. Jetzt besucht er alle Unternehmen von Vattenfall bis Gasag, die ihre Stände zur Konferenz im Rathaus aufgebaut haben. Er hört sich alles tapfer und freundlich an. Bei Siemens steht er schließlich vor dem Modell einer Gasturbine, wie sie in Moabit gefertigt wird. „Was können wir Ihnen erzählen, was Sie noch nicht darüber wissen“, fragt eine Siemens-Dame. „Ach, fangen Sie einfach mal an“, sagt Wolf und lächelt. Leise.

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