Wirtschaft : Parketthandel

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Auf dem Parkett des Börsensaals findet der personengebundene Handel statt, kurz Parketthandel (siehe Bericht Seite 15) genannt. Er ist die klassische Form des Börsenhandels, bei dem Makler Kauf und Verkaufsorders annehmen und versuchen, das eine mit dem anderen in Übereinstimmung zu bringen. Abschlüsse werden durch Zurufe und Handheben signalisiert. Im Jahr 1997 wurde das elektronische Handelssystem Xetra (Exchange Electronic Trading) eingeführt, das den Aktienhandel auch ohne die Präsenz der Händler erlaubt. Inzwischen wird der größte Teil des Handels auf diese Weise durchgeführt. Während der Parketthandel künftig in Frankfurt und an den sieben Regionalbörsen bis 20 Uhr geöffnet ist, wird Xetra um 17 Uhr 30 geschlossen. sök

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