Produkte und Patente : Apple lädt zur Zeitumstellung ein

Der iPhone-Konzern macht es wieder spannend: Für den 9. März hat Apple zu einer Veranstaltung in San Francisco eingeladen. Der Titel "Spring Forward" deutet auf die Markteinführung der iWatch hin. Derweil reicht Ericsson eine große Patentklage ein.

Einladung zu "Spring Forward". Gemeint ist damit die Umstellung der Uhren auf die Sommerzeit, die in den USA am 8. März vorgenommen wird. Foto: dpa
Einladung zu "Spring Forward". Gemeint ist damit die Umstellung der Uhren auf die Sommerzeit, die in den USA am 8. März...Foto: dpa

Apple hat Einladungen zu einer Produktpräsentation verschickt, bei der das US-Technologieunternehmen weitere Einzelheiten zu seiner Computeruhr Apple Watch vorstellen könnte. Die Veranstaltung werde am 9. März in San Francisco stattfinden, teilte der Konzern am Donnerstag (Ortszeit) mit und nannte wie üblich keine Details. Dass es bei der Präsentation um Apple Watch gehen dürfte, deutet der Titel "Spring Forward" an: Gemeint ist damit die Umstellung der Uhren auf die Sommerzeit, die in den USA am 8. März vorgenommen wird.
Apple Watch ist die erste neue Produktreihe von Apple seit der Markteinführung des iPad-Tablets im Jahr 2010. Der Konzern hatte die am Handgelenk getragene Computeruhr im vergangenen September enthüllt. Sie soll ab April erhältlich sein, der Preis der günstigsten Variante soll in den USA 349 Dollar (307 Euro) betragen. Konkurrenten wie der südkoreanische Samsung-Konzern haben schon länger eine Smartwatch im Angebot.

Ericsson reicht eine große Patentklage ein

Unterdessen geht der Streit um Patente für den Apple-Konzern weiter: Der Netzwerk-Ausrüster Ericsson hat eine groß angelegte Patentklage gegen den US-Konzern eingereicht. Die Schweden werfen dem iPhone-Konzern nach dem Auslaufen eines Lizenzdeals die Verletzung von 41 Ericsson-Patenten vor. Dabei geht es vor allem um Elemente der Mobilfunk-Standards GSM und LTE. Die Schutzrechte beträfen aber auch Technologien für Chipdesign, Ortungsdienste, die Bedienung der Geräte sowie das Mobil-Betriebssystem iOS, teilte Ericsson am Freitag mit. Die bisherige Patentvereinbarung zwischen den beiden Unternehmen sei im vergangenen Monat ausgelaufen und die Seiten hätten sich nicht auf die Konditionen für einen neuen Vertrag einigen können, hieß es.

Streit darüber, was ein fairer Lizenzpreis ist

Für Patente, die zum Grundstock technischer Standards wie GSM und LTE gehören, gelten besondere Regeln. Inhaber müssen Lizenzen dafür zu fairen Bedingungen und ohne Diskriminierung gewähren. Darüber, was ein fairer Preis ist, gibt es aber immer wieder Streit. Apple hatte im Januar deshalb eine Klage gegen die von Ericsson geforderten Lizenzgebühren eingereicht. Die Patentkonflikte in der Mobilfunk-Branche waren zuletzt merklich abgeflaut, vor allem weil Apple und Samsung einen Großteil ihrer gegenseitigen Klagen zurückgezogen hatten. AFP/dpa

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