Wirtschaft : Re-Import

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Auf den ersten Blick erscheint es unlogisch: Ein deutscher AutoHersteller verkauft seine Fahrzeuge ins Ausland, wo deutsche Kunden sie dann kaufen. Der EU-Binnenmarkt macht solche Re-Importe (Bericht auf Seite 20) jedoch möglich. Wegen der in manchen Ländern geringeren Kaufkraft verlangen die Produzenten für ihre Exporte niedrigere Preise als auf dem deutschen Markt. In Ländern wie Holland, Österreich und Dänemark fallen zudem Luxussteuern von bis zu 35 Prozent auf den Kauf von Autos an. Damit sich überhaupt noch Käufer finden, muss der Nettopreis entsprechend gering ausfallen. Dies können sich deutsche Käufer zu Nutze machen: Sie müssen bei einem Re-Import nur den Nettopreis und die deutsche Mehrwertsteuer von 16 Prozent zahlen. anw

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