Reaktionen auf den Abgang : Bedauern und Sorge um die Euro-Stabilität

Der Rückzug Axel Webers hat bei den Regierungsparteien Bedauern ausgelöst. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) teilte mit, er bedauere die Entscheidung sehr, respektiere sie aber. „Weber hat die Grundsätze einer auf Preisstabilität ausgerichteten Geldpolitik vertreten und verteidigt und damit das unverzichtbare Vertrauen der Wirtschaft und der Bürger in ein inflationsfreies Wachstum stabilisiert“, hieß es in einer Erklärung. Auch CSU-Chef Horst Seehofer bedauerte den Rücktritt: „Ich sehe das mit Sorge. Er gehörte zu den Wenigen, die für eine Stabilitätskultur in Europa eingetreten sind“, sagte er. Wie die CSU sei auch Weber der Meinung gewesen, dass nicht die EU die Finanzlöcher schuldengeplagter Länder finanzieren dürfe. kph

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