Wirtschaft : Ruhrgas drängt ins Fördergeschäft

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Deutschlands größter Gasimporteur, die Ruhrgas AG, sieht mit einem finanzstarken Mehrheitsaktionär Eon bessere Chancen auf den internationalen Energiemärkten. Das machte Ruhrgas-Chef Burckhard Bergmann bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das Jahr 2001 am Dienstag in Essen deutlich

Ruhrgas kämpft beim Transport und der Verteilung von Gas mit schrumpfenden Gewinnmargen und drängt in das gewinnträchtige Fördergeschäft, vor allem in Russland. Bereits heute bezieht Ruhrgas 35 Prozent des Erdgases von dort und ist beim russischen Gas-Konzern Gazprom mit rund fünf Prozent der größte ausländische Investor. Bergmann sagte, in den nächsten 20 Jahren brauche Russland über 150 Milliarden Dollar für die Erschließung und Förderung von Erdgas.

Die schrumpfenden Margen glich Ruhrgas im vergangenen Jahr durch einen um 3,3 Prozent gestiegenen Gasabsatz aus. Vor allem die höheren Energiepreise führten zu einem Umsatzanstieg von 28 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro. Der gesamte Ruhrgas-Konzern erwirtschaftete einen Umsatz von 13,3 Milliarden Euro und einen Jahresüberschuss von 491 Millionen Euro.

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