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Schöne Bescherung : Was sich die Wirtschaftselite (vielleicht) zum Fest wünscht

24.12.2012 17:51 Uhrvon , und

Niemand denkt am Fest der Liebe an die, die schon alles haben: unsere Entscheidungsträger. Fünf Geschenkideen für die, die 2013 wichtig werden.

EINE BAHNCARD 100 FÜR HARTMUT MEHDORN

Als diese Zeitung vor einigen Monaten einen relativ wohlwollenden Kommentar über die Fortschritte Hartmut Mehdorns bei der Sanierung von Air Berlin abdruckte, provozierte das auch wütende Leserbriefe. Wie könne man diesen Mann loben, wo er doch schon die Deutsche Bahn in zehn Jahren „kaputtsaniert“ habe? Es werde nicht mehr lange dauern, da würden auch bei Air Berlin Minderjährige, die man ohne gültigen Fahrschein antrifft, auf freier Strecke rausgeworfen, spottete nicht nur einer. Zwar ist bisher noch kein Air-Berlin-Fluggast vom Himmel gefallen.

Wahr aber ist, dass der 70-jährige Mehdorn einige Ideen aus seiner Bahn-Ära übernommen hat: So führte er ein neues Preissystem ein und versucht sehr hartnäckig, die Auslastung der Transportmittel zu steigern – wie einst bei der Bahn. Besonders intensiv kümmert er sich um die Stammgäste: Sie sammeln heute „Bahn-Bonus-Punkte“ beziehungsweise „Topbonus-Punkte“ bei Air Berlin. Das mag man gut finden – oder nicht. Der Punkt ist: Mehdorn weiß offenbar gar nicht, was langfristig aus all seinen Einfällen geworden ist und wie sich diese im Alltag anfühlen. Denn er besitzt noch nicht mal mehr eine Bahncard, wie er verriet! Das muss sich ändern. Nur wenn er als Bahnfahrer selbst mal auf dem Gang sitzt oder sich ärgert, dass seine nicht genutzten Punkte nach einem Jahr verfallen, wird er wissen, welche Idee er seinen Air-Berlin-Kunden lieber ersparen sollte. Kevin P. Hoffmann

GEBETSMÜHLE FÜR ERIC SCHWEIZER (4)

Im Wahljahr 2013 bekommt die deutsche Wirtschaft mit Eric Schweitzer eine neue, jüngere Stimme: Der 47-jährige Berliner Unternehmer übernimmt im März das Ehrenamt des Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und spricht damit für alle Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Seit 2004 ist er bereits Präsident der Berliner IHK. Gemeinsam mit seinem Bruder Axel führt er den Entsorgungskonzern Alba. Das „Manager Magazin“ beziffert das Vermögen der beiden auf 1,05 Milliarden Euro und sieht sie auf Platz 112 der reichsten Deutschen. Das Unternehmen erzielte mit 9000 Beschäftigten zuletzt einen Jahresumsatz von 3,2 Milliarden Euro und ist auch als Sponsor des achtfachen deutschen Basketball-Meisters Alba Berlin bekannt. Eric Schweitzer war FDP-Mitglied, ist aber im Sommer ausgetreten – warum, will er nicht öffentlich preisgeben. Doch er hat ohnehin nie parteipolitisch argumentiert, sondern sieht sich als Pragmatiker. So dürfte er in seinem neuen Amt vor allem ein professionelles Management der Energiewende und eine wirtschaftsfreundliche Steuerpolitik in den Vordergrund stellen. Eine Gebetsmühle könnte ihm da helfen. Moritz Döbler

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