Wirtschaft : Skoda und Mini gut

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Am 10. Dezember 1990 erhielt Volkswagen von der tschechischen Regierung den Zuschlag für den Kauf von Skoda. Damit gelang dem Wolfsburger Konzern der Einstieg in die Automobilmärkte Mittel und Osteuropas. Die Absatzzahlen stiegen deutlich. Im Jahr 2004 wurden 444000 Autos der Marke verkauft. Analysten beurteilen die Übernahme als einen Erfolg.

Rover: Im Jahr 1994 kaufte BMW die Rover Group mit den Marken Rover, Landrover, Mini und MG. Die Übernahme war ein Fehlschlag. Verlustreichen Jahren folgte im Jahr 2000 der Verkauf von Rover– für zehn Pfund. Ein Milliardengrab für BMW. Immerhin: BMW behielt die Kleinwagensparte Mini und die läuft richtig gut.Der Absatz stieg von 42000 Fahrzeugen 2001 auf 189000 im Jahr 2004.

Chrysler: Die DaimlerBenz AG fusionierte im Jahr 1998 mit dem drittgrößten amerikanischen Autobauer Chrysler zur DaimlerChrysler AG. Chrysler wies anschließend jahrelang Milliardenverluste aus. Erst einschneidende Maßnahmen brachten Chrysler auf Kurs und im Jahr 2004 trugen die Amerikaner erstmals einen Gewinn von 1,4 Milliarden Euro zum Konzernergebnis bei. Analysten sehen die derzeitige Entwicklung nach langer Durststrecke positiv.

Bentley/Bugatti/Lamborghini/Rolls-Royce: Im Jahr 1998 kaufte Volkswagen die vier kleinen Luxus-Limousinenhersteller. Der Konzern wollte damit in den Oberklassebereich vorstoßen. So richtig glücklich wurden die Wolfsburger mit ihrem Luxus-Segment jedoch nie. Die Entwicklung und Einführung neuer Modelle verschlang weitere Millionen, die bisher nicht wieder verdient werden konnten. Rolls-Royce wurde im Jahr 2003 an BMW verkauft. dmo

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