So war der Tag : Auf Rekordjagd

Positive Nachrichten aus der deutschen Berichtssaison und nachlassende Sorgen um China haben den Dax am Donnerstag erneut auf einen Schlussrekord getrieben. Der Leitindex ging 0,7 Prozent höher bei 8981 Punkten aus dem Handel. Der M-Dax mittelgroßer Werte erreichte mit plus 0,5 Prozent auf 15 846 Punkte ebenfalls einen Schlussrekord. Der Tec-Dax gewann 0,2 Prozent auf 1120 Punkte. Auch der EuroStoxx 50 legte mit plus 0,7 Prozent auf 3039 Punkte zu.

„Für den Dax ist die Marke von 9 000 Punkten nur eine Frage von Stunden oder Tagen“, sagte Andreas Feiden vom Vermögensverwalter Fidelity. Grundsätzlich bleibe der Trend in einem aktienfreundlichen Markt für die kommenden Jahre positiv. „Es wird auch Rückschläge geben müssen, die dann aber eine gute Gelegenheit zum Einstieg bieten sollten.“

Im Dax sprangen Daimler-Aktien um 3,3 Prozent nach oben. Tagesgewinner waren aber Commerzbank-Papiere mit plus 3,9 Prozent. Sie erholten sich damit etwas von ihrem Rückschlag der vergangenen Tage. Thyssen-Krupp-Aktien konnten sich ebenfalls um 0,4 Prozent verbessern.

Celesio-Papiere sprangen nach dem Übernahmeangebot durch McKesson mit plus 5,4 Prozent an die M-Dax-Spitze. Ebenfalls im M-Dax verloren Titel von Krones am Indexende 4,2 Prozent. Der Ausblick auf 2014 sei trotz guter Quartalsergebnisse verhalten ausgefallen, sagte ein Analyst. Die Aktien hatten zudem seit Sommer kräftig zugelegt. Im Tec-Dax brachen die Aktien von Adva Optical um 12,3 Prozent ein. Nach einem erwartungsgemäßen Umsatzrückgang im abgelaufenen Jahresviertel fürchten die Martinsrieder nun weiter schrumpfende Erlöse.

Die Leitindizes an den Börsen in Paris und London gingen fester aus dem Tag. In New York stand der Dow Jones Industrial zum Handelsende in Europa ein halbes Prozent höher.

Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 1,45 (Vortag: 1,44) Prozent.

Der Rentenindex Rex gewann 0,03 Prozent auf 133,67 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,07 Prozent auf 140,87 Punkte zu. Der Euro stieg. Den Referenzkurs setzte die Europäische Zentralbank auf 1,3805 (1,3752) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7244 (0,7272) Euro.

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