Wirtschaft : Sony-Center: Sony Deutschland schöpft neues Selbstbewusstsein - Europa-Zentrale in Berlin eröffnet

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Am heutigen Mittwoch ist es so weit. Das Sony-Center am Potsdamer Platz wird heute auch offiziell eröffnet. Die gewaltige Europa-Zentrale soll dem Konzern auch Selbstbewusstsein geben, Selbstbewusstsein, dass er nötig hat. Denn die vergangenen Jahre verliefen ein wenig enttäuschend und erst im Geschäftsjahr 1999/2000 (31. März) konnte Sony Deutschland - insbesondere im Bereich Unterhaltungselektronik wieder Fuss fassen. Im vergangenen Jahr konnte Sony in diesem Bereich seinen Marktanteil auf 17,2 Prozent steigern und war damit Spitzenreiter vor Philips mit 11,8 Prozent. Im laufenden Jahr soll der Anteil sogar auf 18 Prozent steigen.

Insgesamt ist der Umsatz im vergangenen Jahr um 10,5 Prozent auf 2,6 Milliarden Mark gestiegen. Allerdings legte der Jahresüberschuss vor Steuern nur auf 30,4 (Vorjahr 30,3) Millionen Mark zu. Der Rohertrag war sogar um 14 Millionen Mark auf 363 Millionen Mark leicht rückläufig. Doch Leopold Bonengl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Sony Deutschland GmbH, machte Ende Mai geltend, dass das Ergebnis mit 20 Millionen Mark in Folge von Währungsschwankungen belastet worden sei.

Für die Zukunft setzt Sony in Deutschland auf zwei neue Zugpferde. Zum einen ist dies das Geschäft mit der neuen Play-Station, die die Marktführerschaft bei den Videospiel-Konsolen sichern soll. Zum anderen ist der Ausbau des Computergeschäfts unter dem Stichwort Video Audio Integrated Operation geplant. Ein multifunktionales Notebook soll Computer-, Handy- und Videorekorder-Funktionen verbinden.

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