Start-ups : Rocket Internet drückt Verluste bei großen Beteiligungen

Die Startup-Schmiede Rocket Internet hat im ersten Halbjahr Verluste gemacht - und sieht sich trotzdem auf gutem Weg in Richtung Profitabilität.

Oliver Samwer, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Rocket Internet AG, spricht am 24.09.2014 während einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main (Hessen) vor dem Logo des Unternehmens.
Oliver Samwer, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Rocket Internet AG, spricht am 24.09.2014 während einer Pressekonferenz in...Foto: dpa

Die Startup-Schmiede Rocket Internet sieht ihre größeren Beteiligungen trotz anhaltender Verluste auf gutem Weg. Im ersten Halbjahr habe sich die Rendite für den bereinigten Gewinn (Ebitda-Marge) in Summe auf minus 17 Prozent von minus 32 Prozent vor Jahresfrist verbessert, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Die absoluten Verluste im operativen Geschäft seien um 84 Millionen Euro gesunken. "Wie die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2016 zeigen, haben unsere wesentlichen Beteiligungen weitere Fortschritte auf dem Weg in Richtung Profitabilität gemacht", sagte Rocket Internet-Chef Oliver Samwer. Man sei auf Kurs, die hier die gesteckten Ziele zu erreichen. "So gehen wir davon aus, dass mindestens drei unserer wesentlichen Beteiligungen Ende 2017 profitabel sein werden."

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Rocket selbst hatte schon Anfang des Monats Zahlen vorgelegt. Der drastische Wertverlust seiner Modehandels-Beteiligungen hatte die Internet-Holding tief in die roten Zahlen gedrückt. Der Verlust summierte sich im ersten Halbjahr auf 617 Millionen Euro. Allein auf die Global Fashion Group ("GFG"), in der Rocket eine Reihe von Online-Modeläden außerhalb Europas gebündelt hat, musste das Unternehmen 383 Millionen Euro abschreiben. rtr

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