Wirtschaft : Tariftricks der Anbieter

Wie bei vielen Angeboten steckt auch bei den Telefontarifen der Teufel im Detail.Nicht jeder Tarif, der auf den ersten Blick günstig erscheint, ist es am Ende auch.Was ein Gespräch tatsächlich kostet, hängt von der Abrechnungsmethode ab.Am kundenfreundlichsten ist die sekundengenaue Abrechnung.Der Kunde zahlt nur für die Zeit, die er auch tatsächlich telefoniert hat.Bei einer Abrechnung im 60-Sekundentakt wird jede auch nur um eine Sekunde angebrochene Minute voll berechnet.Der Kunde zahlt meist zu viel, denn nur selten enden Gespräche genau zum Ende einer Minute.Die Telefongesellschaft kassiert also auch dann noch, wenn die Leitung längst wieder frei ist.Experten sagen, daß die Abrechnung im Minutentakt im Schnitt 15 bis 20 Prozent teurer ist, als die sekundengenaue.

In den Tabellen "Ferngespräche im Inland", "Telefonate ins Ausland" und "Vom Festnetz zum Handy" finden Sie jeweils nur die günstigsten Anbieter von Call-by-Call-Tarifen, die keine Anmeldung verlangen.Um die unterschiedlichen Auswirkungen der verschiedenen Abrechnungsmodalitäten, nämlich sekundengenau, 30- oder 60-Sekundentakt, auszugleichen, gelten die Preise hier für eine Gesprächsdauer von 2,33 Minuten.In der Tabelle "Die Telefongesellschaften im Überblick" sind die Minutenpreise für Ferngespräche angegeben und zwar auch von Call-by-Call-Anbietern, die eine Anmeldung verlangen.Sollten Sie bei den günstigsten Anbietern wegen überlasteter Leitungen ständig das Besetztzeichen hören, finden Sie hier Alternativen.

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