Wirtschaft : Telekom bleibt bei Dividendenpolitik

dri/HB

Die Deutsche Telekom wird wahrscheinlich auch für das Jahr 2001 eine Dividende zahlen. "Ganz allgemein gesprochen: Ich glaube, dass ein Unternehmen eine Dividendenkürzung nur dann diskutieren sollte, wenn es langfristig mehr ausgibt als den Cash-flow", sagte Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick dem Handelsblatt. Der Cash-flow umfasst das Geld, das in einem Geschäftsjahr nach Abzug der Ausgaben in der Kasse übrig bleibt. Analysten bezeichneten es als kein Problem, dass bei der Telekom der freie Cash-flow 2001 negativ sein wird. Hier werden nur Investitionen, Zinsen und Dividenden als Ausgaben erfasst. Eick wies Berichte über eine angespannte Kassenlage zurück: "Eine schwierige Kassenlage entsteht nur dann, wenn man Ausgaben hat, mit denen man nicht gerechnet hat, und die man deswegen nicht finanzieren kann. Und das ist bei uns nun wirklich nicht der Fall."

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