Telekom-Router attackiert : Bewährungsstrafe für Briten nach Hackerangriff

Durch einen Angriff auf ihre Router war der Telekom ein Millionenschaden entstanden. Jetzt wurde der Täter verurteilt.

Telekom-Router waren das Ziel des 29-Jährigen gewesen.
Telekom-Router waren das Ziel des 29-Jährigen gewesen.Foto: dpa

Im Kölner Prozess um einen weltweiten Cyberangriff mit Millionenschaden für die Telekom hat das Landgericht Köln am Freitag den geständigen Hacker zu einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung verurteilt.

Der 29-Jährige hatte zugegeben, im vergangenen November Router attackiert zu haben. Die Anschlüsse von rund 1,25 Millionen Telekom-Kunden waren gestört. Durch den Angriff entstand der Deutschen Telekom nach eigenen Angaben ein Schaden von gut zwei Millionen Euro.

Daniel K. habe voll umfänglich gestanden und seine Tat bereut, sagte der Vorsitzende Richter der 18. Großen Strafkammer, Christof Wuttke, am Freitag in der Urteilsbegründung. Die Kammer blieb damit unter den Anträgen von Staatsanwalt und Verteidigung. Auf freien Fuß kommt der Hacker ab nicht: Großbritannien hat bereits seine Auslieferung beantragt. In seinem Heimatland wird wegen weiterer Hacker-Angriffe und Banken-Erpressung gegen ihn ermittelt.  (AFP/dpa/Reuters)

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