TIPPS : Was Reisende wissen müssen

Reisende sollten sich bei ihrer Fluggesellschaft informieren, welche Flüge ausfallen. Die Lufthansa hat eine Liste der gestrichenen Verbindungen im Internet (www.lufthansa.com) veröffentlicht, telefonische Auskunft erteilt das Service Center unter 01805/805805. Air Berlin informiert unter www.airberlin.com und telefonisch unter 01805/737800. Einen Überblick über alle Flüge gibt der Frankfurter Flughafen (www.frankfurt-airport.de, Telefon: 01805/3724636).

Kunden, deren Flug gestrichen wurde, können kostenfrei umbuchen oder stornieren. Sie können aber auch auf die Deutsche Bahn umsteigen. Die hat bereits angekündigt, am Montag mehr Züge und Personal bereitzustellen. Lufthansa-Kunden müssen ihr Etix-Ticket im Internet oder am Automaten in einen Reisegutschein umwandeln. Sie können aber auch direkt eine Bahnfahrkarte kaufen und mit der Lufthansa im Nachhinein abrechnen. Allerdings erstattet die Fluggesellschaft maximal den Wert des nicht genutzten Flugtickets. Air-Berlin-Kunden, die die Bahn nehmen wollen, müssen vorher zum Flugschalter und sich dort einen Reisegutschein ausstellen lassen.

Da es sich bei dem Streik um höhere Gewalt handelt, können Passagiere keine Entschädigungen von den Airlines für Verspätungen und Ausfälle verlangen. Sie haben aber einen Anspruch auf Betreuung – Telefonate, Getränke, Mahlzeiten und eventuell auch eine Hotelübernachtung. Bei Flügen bis zu 1500 Kilometern gilt das ab einer Verspätungszeit von zwei Stunden, bei Entfernungen zwischen 1500 und 3500 Kilometern nach drei Stunden und ab 3500 Kilometern nach vier Stunden Wartezeit. hej

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